Beschichtungslösungen für den flexiblen Kraftwerksbetrieb

Die Anforderungen an moderne Industrie- und Kraftwerksarmaturen steigen kontinuierlich. Speziell geänderte Fahrweisen, spontane Wechsel der Betriebszustände und stetig steigende Betriebstemperaturen zehren massiv an den Standzeiten aller verfahrenstechnischen Komponenten.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Materialprüfanstalt (MPA) der Universität Stuttgart im Auftrag des VGB wurden verschiedene Beschichtungstechnologien vergleichend geprüft. Die herausragenden Eigenschaften unserer KS-InductiveCoat Beschichtung wird dabei bestätigt.

Ergebnisse des Forschungsprojektes der Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart: Optimierung von Spindelabdichtungen in Armaturen hinsichtlich Funktion und Ausblassicherheit durch Oberflächenbehandlung:

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Darstellung der Reibkraft und der Flächenpressung an der induktiv beschichteten Spindel im Vergleich zu einer herkömmlich beschichteten Spindel.

 

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„Der Übergang von Haftreibung in Gleitreibung ist bei der Beschichtungen B2 sehr gering bzw. nicht messbar, Bild 7.14.
Diese besonderen Gleiteigenschaften der Spindel B2 sollten sich bei einer Nutzung dieser Beschichtungstechnologie in Regelarmaturen positiv auswirken, da der so genannte Stick-Slip-Effekt, wie er zum Beispiel bei der Spindel A2 auftritt, in technischen Anwendungen häufig unerwünscht ist, Bild 7.46. Unter dem Begriff Stick-Slip-Effekt versteht man den Übergang von Haft- in Gleitreibung bei einem Bewegungsvorgang. Dieser Effekt wird nicht selten von einem Geräusch begleitet

[13]. Die Einstellungen von PID-Regelparametern lassen sich

mit der Spindel B2 deutlich einfacher realisieren. Der Flächenpressungsverlauf zeigt sich im Reibversuch mit einer geringen Reduzierung bemerkenswert stabil.“

(Auszug aus dem Abschlussbericht der MPA)

 

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2017-09-13T12:32:47+00:00 19.10.2016|Allgemein|